IPF-Audio-Aufnahmen
Sichere Bindung lässt sich nachnähren – auch zwischen Ihren Therapiestunden.
Geführte Audio-Imaginationen idealer Elternfiguren nach der Methode der Integrativen Bindungstherapie (Three Pillars Method of Attachment Repair) – als Begleitung Ihrer laufenden Psychotherapie, abgestimmt auf Ihr Bindungsmuster.
Entwickelt von Stefan Passvogel, Psychotherapeut (i.A.) und Lehrtrainer für Integrative Bindungstherapie · 7 Aufnahmen in professioneller Studioqualität · basierend auf dem Ideal-Parent-Figure-Protokoll nach Daniel P. Brown und David Elliott
Für wen dieses Programm gedacht ist
Für Menschen, die bereits auf dem Weg sind
Dieses Audioprogramm ist bewusst kein Selbsthilfeprodukt für jedermann. Es richtet sich an Menschen, die sich aktuell in psychotherapeutischer Behandlung befinden – und ihre Therapie zu Hause vertiefen möchten:
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Sie machen bereits Integrative Bindungstherapie und kennen die Imagination idealer Elternfiguren aus Ihren Sitzungen. Die Aufnahmen helfen Ihnen, die dort entstandenen Erfahrungen zwischen den Stunden zu wiederholen, zu vertiefen und zu verankern.
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Sie sind in einer anderen Psychotherapie und möchten die bindungsorientierte Imaginationsarbeit ergänzend kennenlernen, idealerweise in Absprache mit Ihrer Therapeutin oder Ihrem Therapeuten.
Wenn Sie unsicher sind, ob dieses Programm zu Ihrer aktuellen Situation passt, besprechen Sie es mit Ihrer therapeutischen Begleitung – oder schreiben Sie mir.
Worum es geht?- Eine kurze Einführung
Neue Erfahrungen dort, wo alte Muster entstanden sind
Bindungsmuster sind keine Fehler und keine Diagnosen. Sie sind kluge Anpassungen an die Beziehungsbedingungen unserer Kindheit – und sie prägen bis heute, wie sicher wir uns in Nähe fühlen, wie wir uns beruhigen und wie mutig wir die Welt erkunden.
Das Besondere: Unser Gehirn kann diese frühen Erwartungen aktualisieren. In der Imagination idealer Elternfiguren stellen Sie sich – als Kind – Elternfiguren vor, die genau die Qualitäten verkörpern, die Sie damals ergänzend gebraucht hätten: Schutz, verlässliche Präsenz, Beruhigung, echtes Interesse, Freude an Ihnen. Wiederholt erlebt, werden solche imaginierten Erfahrungen zu neuen inneren Erwartungen – das Bindungssystem organisiert sich Schritt für Schritt in Richtung „sicher".
Der Körper glaubt nicht, was wir denken. Er glaubt, was er wiederholt erlebt – und genau dafür sind diese Aufnahmen gemacht.
Die Therapie ist der Ort der Veränderung
Warum diese Aufnahmen eine Therapie begleiten, nicht ersetzen
Ich möchte an dieser Stelle sehr klar sein: Integrative Bindungstherapie findet im Kern in der Eins-zu-eins-Begegnung statt. Dafür gibt es gute Gründe.
Erst in der therapeutischen Beziehung entsteht die Basis, auf der Imagination ihre volle Wirkung entfaltet: In Ko-Kreation und echter Zusammenarbeit wird die Imagination fortlaufend auf Sie maßgeschneidert – Ihre Therapeutin oder Ihr Therapeut spürt im Dialog, was Ihre idealen Elternfiguren in diesem Moment tun sollten, greift auf, was in Ihnen auftaucht, und passt die Erfahrung präzise an das an, was Ihr Bindungssystem gerade braucht. Eine Aufnahme kann nicht antworten. Eine gute Therapeutin kann es.
Zugleich zeigen die Erfahrungen und Arbeiten aus der Schule von Federico Parra, dass auch audiogeführte IPF-Imaginationen eine eigene Wirkung entfalten können – als strukturierte, wiederholbare Übungsform zwischen den Sitzungen. Genau dafür sind diese Aufnahmen gedacht: Sie verlängern die Arbeit aus dem Therapieraum in Ihren Alltag, geben der Wiederholung eine verlässliche Form und lassen das, was in der Therapie entsteht, tiefer wurzeln.
Kurz gesagt: Die Sitzung ist der Ort, an dem Ihre inneren Elternfiguren entstehen und sich weiterentwickeln. Die Aufnahmen sind der Ort, an dem sie zur Gewohnheit werden.
Das Audio-Programm
Sieben Aufnahmen, vier Phasen – abgestimmt auf Ihr Bindungsmuster
Das Programm folgt dem Aufbau der Integrativen Bindungstherapie. Vier Aufnahmen bilden den durchgehenden roten Faden und gelten für alle Bindungsmuster. Dazu kommen drei musterspezifische Aufnahmen – je eine für das preokkupiert-ambivalente, das abweisend-vermeidende und das desorganisiert-dysregulierte Muster. Sie arbeiten also mit den vier Basis-Aufnahmen und zusätzlich mit genau der einen Aufnahme, die zu Ihrem Muster passt.
Die vier Basis-Aufnahmen (für alle Muster)
1. Etablierung idealer Elternfiguren: Der Anfang von allem: Sie lernen, sich als Kind in der Gegenwart von Elternfiguren zu erleben, die ganz auf Sie eingestimmt sind. Schritt für Schritt entsteht ein inneres Bild – oder ein Gefühl, eine Ahnung – von Eltern, die genau wissen, wie sie mit Ihnen sein müssen. Diese Aufnahme ist das Fundament für alle weiteren.
2. Regulation des Bindungssystems: Hier geht es um den Kern sicherer Bindung: Schutz, Beruhigung, verlässliche Präsenz. Sie erleben Elternfiguren, an die Sie sich wenden können, wenn etwas zu viel ist – und beginnen zu erwarten, dass Trost verfügbar ist.
3. Regulation des Explorationssystems: Sichere Bindung zeigt sich nicht nur in der Nähe, sondern auch im Aufbruch: Von einer sicheren Basis aus die Welt erkunden – und mit allem, was Sie dort erleben, zurückkehren dürfen. Diese Aufnahme stärkt Neugier, Selbstvertrauen und die Freude am eigenen Weg.
4. Generalisierung und Integration: Zum Abschluss werden die neuen Erfahrungen in die Breite getragen: über verschiedene Altersstufen, Situationen und Lebensbereiche hinweg – bis die Qualität sicherer Bindung nicht mehr an einzelne Szenen gebunden ist, sondern sich als inneres Grundgefühl verallgemeinert. Aus wiederholten Momenten wird eine neue Erwartung an Beziehung.
Die drei musterspezifischen Aufnahmen (Sie wählen die zu Ihrem Muster)
Jede dieser Aufnahmen verbindet die Regulation des Bindungssystems und die Regulation des Explorationssystems in einer durchgehenden Imagination – zugeschnitten auf die Bedürfnisse Ihres jeweiligen Musters:
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Preokkupiert-ambivalentes Muster: Schwerpunkt auf Verlässlichkeit und beruhigender Vorhersagbarkeit in der Nähe – und auf der Ermutigung, sich eigenständig auf die Welt einzulassen, ohne die Verbindung zu verlieren.
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Abweisend-vermeidendes Muster: Schwerpunkt auf behutsamer, nicht aufdringlicher Nähe und echtem Interesse – und auf der Erfahrung, dass Verbundenheit und Autonomie sich nicht ausschließen.
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Desorganisiert-dysreguliertes Muster: Schwerpunkt auf Sicherheit, Klarheit und einem stabilen, gut regulierten Kontakt – und auf der Erfahrung, dass Aufbruch und sichere Rückkehr verlässlich zusammengehören.
Infobox: Welche Bindungsmuster habe ich?
Wenn Sie Ihr Muster nicht kennen, besprechen Sie es am besten mit Ihrer Therapeutin oder Ihrem Therapeuten. Eine erste Orientierung bietet auch mein kostenloser Bindungstest (ECR-G-10).
Über den Autor - MSc. Psych. Stefan Passvogel
Stefan Passvogel ist Psychotherapeut (i.A.) in eigener Praxis im Allgäu, Trainer und Lehrtrainer für Integrative Bindungstherapie (Three Pillars Method of Attachment Repair nach Daniel P. Brown und David Elliott). Er bildet Therapeutinnen und Therapeuten in der Arbeit mit idealen Elternfiguren aus und verbindet in seiner Arbeit Bindungstherapie, klinische Hypnose und achtsamkeitsbasierte Verfahren. Die Aufnahmen dieses Programms folgen dem originalen IPF-Protokoll und wurden für den deutschsprachigen Raum sorgfältig weiterentwickelt.
Häufige Fragen
Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten
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Ersetzen die Aufnahmen eine Therapie? Nein – bewusst nicht. Die Imagination entfaltet ihre volle Wirkung in der therapeutischen Beziehung, in der sie im Dialog auf Sie zugeschnitten wird. Die Aufnahmen sind die Brücke zwischen Ihren Sitzungen: Sie geben der Wiederholung Struktur und lassen neue Erfahrungen zur Gewohnheit werden.
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Woher weiß ich, welche Fassung für mich passt? Am verlässlichsten: Fragen Sie Ihre Therapeutin oder Ihren Therapeuten. Eine erste Orientierung gibt mein kostenloser Bindungstest. Sie erhalten mit dem Programm alle Fassungen und können bei Bedarf gemeinsam mit Ihrer Begleitung wechseln.
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Wie oft sollte ich üben? Bindungsmuster verändern sich durch wiederholte Erfahrung, nicht durch Einsicht. Bewährt hat sich regelmäßiges Hören – etwa drei- bis fünfmal pro Woche 20 bis 30 Minuten – über einen längeren Zeitraum. Lieber verlässlich und entspannt als viel und verbissen.
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Was mache ich, wenn schwierige Gefühle auftauchen? Zunächst: Das ist kein Zeichen, dass etwas schiefläuft. Unterbrechen Sie die Übung, öffnen Sie die Augen, orientieren Sie sich im Raum – und bringen Sie das Erlebte in Ihre nächste Therapiesitzung mit. Genau dafür ist die Kombination aus Aufnahmen und laufender Therapie gedacht.
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Ich mache keine Bindungstherapie – kann ich trotzdem teilnehmen? Ja, wenn Sie sich in einer laufenden Psychotherapie befinden. Informieren Sie Ihre Therapeutin oder Ihren Therapeuten am besten darüber, dass Sie mit den Aufnahmen arbeiten – so kann das Erlebte in Ihre Therapie einfließen.
Das Audio-Paket
Geben Sie dem, was in Ihrer Therapie entsteht, ein Zuhause im Alltag
Acht professionelle Aufnahmen · abgestimmt auf drei Bindungsmuster · sofortiger Zugang nach Bestätigung der Teilnahmevoraussetzungen
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